WHS - Werner Heisenberg Schule - Rüsselsheim: Unsere Schule
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Auf geht´s ins Anerkennungsjahr


Inzwischen jährt es sich zum fünften Mal, dass die Werner Heisenberg Schule in Rüsselsheim Absolventinnen und Absolventen des sozialpädagogischen Ausbildungsgangs zum Erzieher in das praktische Anerkennungsjahr entlässt. Eine Besonderheit in diesem Jahr war die erstmalige Verabschiedung von Studierenden, die ihre schulische Ausbildung in berufsbegleitender Form durchlaufen haben. Statt über zwei schulische Ausbildungsjahre mit fünf Mal wöchentlichem Fachunterricht in der Schule, erstreckt sich dieser Ausbildungsgang über drei Jahre, in denen die Studierenden an zwei Tagen die Woche die Schule besuchen und an drei Tagen wöchentlich in einer Kindertageseinrichtung arbeiten, in der sie bereits einen festen Anstellungsvertrag haben.
In einer kleinen Feierstunde, die vom nachfolgenden Jahrgang mit Tanz und Rollenspiel gestaltet wurde, erhielten 59 Erzieherinnen und Erzieher das Zeugnis für ihre schulischen Leistungen. In den vergangenen Ausbildungsjahren hätten sie alle das notwendige „persönliche Rüstzeug“ mitbekommen, um mit allen erforderlichen Kompetenzen in das nun folgende praktische Anerkennungsjahr starten zu können, so Peter Querbach, Schulleiter der Werner Heisenberg Schule. Er betonte auch, dass die Schule hiermit wiederum einen wesentlichen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels leistet, der vom Kreis Groß Gerau und der Stadt Rüsselsheim nach wie vor beklagt wird. Vorschulische Bildungsarbeit sei immer wichtiger, und dies auch vor dem Hintergrund, dass diese immer stärker aus der Elternarbeit ausgelagert würde. „Der Ausgleich kultureller und sozialer Milieus“, die „Förderung und Dokumentation kindlicher Entwicklung“ und die „Vorbereitung auf die Schule“ gehörten zu den vielfältigen und verantwortungsvollen Aufgabenfeldern des Erzieherberufs.
Bevor die drei besten Absolventinnen dieses Jahrgangs mit einem Buchpreis geehrt wurden, ging der Dank an kompetente und überdurchschnittlich engagierte Lehrkräfte und den Abteilungsleiter, der auch diesen Jahrgang mit „ruhiger Hand“ durch die Schulzeit geführt hat.
Als Beste des Jahrgangs mit einem Notendurchschnitt von 1,5 wurde Kristin Brauer geehrt, gefolgt von Laura Apel mit der Endnote 1,6 und Nicole Kulanek mit einem Notendurchschnitt von 1,7.


Delegation aus Südostasien an der Werner-Heisenberg-Schule


 

In Deutschland ist das Duale System seit Jahrzehnten die Garantie für eine umfassende und gleichzeitig an den Bedürfnissen der Industrie orientierte Berufsausbildung. Das hat sich mittlerweile in der Welt herumgesprochen. Mehrere Länder haben Interesse bekundet und unternehmen große Anstrengungen, das Duale System – wenn es auch nicht kopiert wird – in einer angepassten Form in ihr Bildungssystem zu implementieren.

Am 22. Juni weilte eine Delegation aus Südostasien an der Werner-Heisenberg-Schule. Das Treffen wurde von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiiert und führte 13 hochrangige Vertreter von Berufsbildungszentren, Bildungsministerien und Schulämtern zu uns. Die Gäste aus Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Indonesien und den Philippinen nahmen teil an einer Präsentation über das deutsche Schulsystem, das Duale System der Berufsausbildung, den Handlungsorientierten Unterricht sowie über Grundzüge des Qualitätsmanagements an Schulen. Der ursprünglich angesetzte Zeitrahmen wurde überschritten, weil die Gäste die Präsentation durch ihr großes Interesse und viele Fragen zu einer Art Kreisgespräch umfunktionierten. Es war für alle Anwesenden eine Erfahrung, das dortige vollschulische System der Berufsausbildung mit dem hiesigen Wechselspiel von Berufsschule und Betrieb zu vergleichen. Viele Fragen konnten beantwortet werden, aber wahrscheinlich sind bei den Gästen umso mehr neue Fragestellungen und Sichtweisen entstanden.

Ein Rundgang durch unsere Schule mit der Besichtigung des neuen Gebäudes, des Hauswirtschafts- und Werkstattbereiches rief große Bewunderung bei den Gästen hervor und rundete diese Veranstaltung auf gelungene Weise ab.

 


„Mit Wissenschaft und Technik zum Abitur“ – Hessenweite Aktionstage der Beruflichen Gymnasien

Gelegentlich führt ein Anstoß von außen dazu, sich der eigenen Stärken bewusst zu werden – und diese dann auch nach außen zu tragen. So erging es kürzlich den hessischen Beruflichen Gymnasien, deren Arbeitsgemeinschaft der Direktorinnen und Direktoren von Kammern und Unternehmensverbänden den Hinweis bekam, sie mögen ihr Angebot bekannter machen. Hintergrund ist, dass vielen Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels eine berufliche Orientierung bereits in der Oberstufe wichtig erscheint, um frühzeitig eine Schwerpunktsetzung zu ermöglichen.

Das Berufliche Gymnasium (BG) vermittelt in den drei Jahren der gymnasialen Oberstufe eine allgemeine Grundbildung sowie eine berufliche Orientierung für Studium und Beruf. Das Ziel ist – ebenso wie an allgemein bildenden Oberstufen – die allgemeine Hochschulreife; damit ist hessenweit die Teilnahme an den einheitlichen Abiturprüfungen verbunden. Der wesentliche Unterschied vom BG zur allgemein bildenden Oberstufe besteht darin, dass das zweite Leistungsfach in Form einer beruflichen Schwerpunktbildung (z. B. Wirtschaft, Technik, Gesundheit, Umwelt) angeboten wird. Dabei besteht ein intensiver Praxisbezug durch Praktika, Kooperationen mit Hochschule und Unternehmen. Der Unterricht in den Fächern der beruflichen Fachrichtungen umfasst im Durchschnitt neun Wochenstunden und ist ebenso gekennzeichnet durch eine intensive Verbindung von Theorie und Praxis. Ansonsten besteht der allgemeinbildende Fächerkanon wie an anderen Oberstufen, mit einer Ausnahme: Wenn in der Mittelstufe eine zweite Fremdsprache erlernt wurde, entfällt die verpflichtende Teilnahme in der Oberstufe.

In Hessen gibt es inzwischen 49 öffentliche BG’s mit ca. 15.700 Schülerinnen und Schülern. Dies entspricht ca. 18 % der Schülerschaft in allen Oberstufen – mit steigender Tendenz. An der Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim gibt es das BG-Angebot  seit 1981, damals noch als legendäres „Rüsselsheimer Modell“ mit Doppelqualifikation von Assistentenausbildung und Abitur – und damals angesichts eines Fachkräfteüberangebots auf Betreiben der IHK beendet. Das BG an der WHS hat überlebt – und dem Lehrerkollegium in dem einen oder anderen Fall sogar den eigenen Nachwuchs gesichert. Heute besteht das berufliche Angebot aus den Fachrichtungen Wirtschaft und Mechatronik.


750. ECDL-Prüfung an der WHS


Am Montag, 23. Mai nehmen wir als Prüfungszentrum unsere 750. ECDL-Prüfung ab.

Dies wird in der 11. Klasse des beruflichen Gymnasiums stattfinden.

Alle Schülerinnen

  • im Bereich Fremdsprachensekretariat,
  • im Bereich Informationsverarbeitung sowie
  • alle angehenden Techniker 

nehmen derzeit

  • neben dem beruflichen Gymnasium

an dem ECDL-Programm teil.


Auszubildende in Assistentenberufen bereiten sich auf ihr Auslandspraktikum vor


 In diesem Sommer werden 14 Auszubildende in der Höheren Berufsfachschule (Fremdsprachensekretariat und Informationstechnik) ihr 4-wöchiges Praktikum im Ausland verbringen. Ziele in diesem Jahr sind: Valencia (Spanien), London, Birmingham (England) , Glasgow (Schottland), Cork (Irland), Pau (Frankreich) und sogar Atchinson, Kansas (USA).

 

Die Aufenthalte in Europa werden von der Europäischen Union finanziell gefördert, unser Partner bei der Abwicklung der Praktika ist unter anderem die Agentur "Arbeit und Leben" aus Berlin. Voraussetzung für dieses Stipendium ist ein Vorbereitungsseminar, das aufgrund der Größe unserer Gruppe in unserem Hause stattfinden konnte. Am Montag und Dienstag, 09. + 10.05.2016, besuchte uns Frau Maubach von "Arbeit und Leben". In einem Elternabend am Montag wurden die Eltern der Auszubildenden über die Modalitäten des Praktikums informiert, am Dienstag wurden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Feinheiten geklärt und ein interkultureller Workshop durchgeführt.

 

Wir sind gespannt, was unsere Auszubildenden nach den Sommerferien berichten werden.

 


Schülerinnen der Berufsfachschule Sozialpädagogik helfen Flüchtlingen

Von: Jochen Franzmann

Die Schülerinnen der 11BS wollten besonders den neu ankommenden Flüchtlingen in Rüsselsheim und Umgebung helfen. Um deren erste Sprachbarriere zu umgehen, hat die Klasse Flyer mit Symbolbildern erstellt, die in Ernährung, Kleidung, Körperpflege und ärztliche Versorgung kategorisiert wurden. Die Überlegung hierbei war, dass Erstankömmlinge ihre Bedürfnisse durch Zeigen auf die jeweiligen Symbolbilder äußern können. Nach Fertigstellung wurden die Flyer der Stadt Rüsselsheim übergeben, die diese nun zu den Unterlagen für ein Willkommenspaket beilegen möchte.

Zitat einer Schülerin: „Es ist unsere Aufgabe den Hilfsbedürftigen zu helfen.



Schülerprojekte zu Wind- und Solarstrom unterstützen die Energiewende

Seit September 2015 steht unserem Schulgelände eine Windkraftanlage. Der aufgebaute Savoniusrotor ergänzt zukünftig die bereits vor einigen Jahren installierten PV-Anlagen, die Kollegen und Schülern dort zusammen errichtet haben. Als Folgeprojekt zur Windkraftanlage  ist die Einspeisung des umgesetzten Stromes in das Werkstattgebäude bzw. an einer Stromtankstelle für Elektroroller geplant, die von den Hausmeistern auf dem weiten Schulgelände genutzt werden.

 

Der eingesetzte Savoniusrotor hat eine Leistung von 1 kW und ist auf einem Mast in ca. 10 m Höhe installiert. Zur Zeit bereitet die Gruppe Messreihen vor. Sollten diese entsprechend geringe Geräuschemissionen ergeben, die für eine Baugenehmigung Voraussetzung sind,  kann die Anlage in einer 2. Bauphase auf einem höheren Mast und mit einem größeren Rotor erweitert werden. Entscheidend für die größere Variante sind die erwähnten Geräuschmessungen, die begleitet durch das  Hessische Landesamt für Umwelt durchführt werden.

 

Vor drei Jahren bauten die engagierten Pädagogen Ulrich Wiese, Ronald Frentrup und Reiner Rosin mit ihren Schülern u. a. vor dem Schulgebäude ein System auf, mit dem auf einem ca. 6 m hohen Mast 24 qm PV-Module dem täglichen Sonnenverlauf nachgeführt werden.

 

Solche Anlagen,  die wohl selten schon einmal an anderer Stelle in Schülerprojekten realisiert und über seit Jahren sehr engagiert als Projekte verfolgt wurden, sind ein Musterbeispiel für die gelungene Kombination von Theorie und Praxis. Augenblicklich wird insbesondere daran gearbeitet, Messreihen zu starten, mit denen im Unterricht u.a. Geräuschemissionen, Windgeschwindigkeiten oder der Energieumsatz ermittelt werden.

 

Anerkennung findert das Projekt ebenfalls beim Bundesverband WindEnergie, auf dessen Homepage dieser Artikel ebenfalls zu finden ist.




Abschluss der angehenden Erzieherinnen und Erzieher

Voller Stolz freuen wir uns unsere beiden Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik in Vollzeit für das Anerkennungsjahr qualifiziert zu wissen.

Auf ein weiteres spannendes Jahr!




aktuelle Downloads von Formularen und Informationen

Sie benötigen Informationsblätter, Anmeldeformulare oder sonstige Vordrucke von der Werner-Heisenberg-Schule?!? Diese sind sowohl in Papierform bei uns in der Verwaltung erhältlich, stehen in aber größtenteils auch zum Herunterladen im PDF-Format zur Verfügung. Die aktuellen Downloads finden Sie hier...



Unser fünfter Platz beim deutschlandweiten "Best Azubi" – Wissenswettbewerb
für angehende Speditions- und Logistikkaufleute





Neues Bildungsangebot an der Werner-Heisenberg-Schule: Fachschule für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik

 

Unser neuestes Bildungsangebot:

 

Fachschule für Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Logistik

 

Weitere Informationen finden Sie hier...


 

 

 

UNSER BERUF : SCHULE

 

 


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